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Die Geschichte hinter "Incaseofemergency"
10. Jan 20262 Min. Lesezeit

Die Geschichte hinter "Incaseofemergency"

Unsere Incaseofemergency-Kollektion ist zurück. Nicht aus Zufall, sondern weil sie immer wieder Fragen aufwirft. Weil sie etwas erzählt, das über Material, Farben oder Details hinausgeht.

Im Falle eines Notfalls zählt jede Sekunde. Panik ist gefährlich, Aufmerksamkeit lebenswichtig. Genau darauf wollte unser Gründer und Designer Philipp Böbs mit dieser Kollektion aufmerksam machen.

Die Idee entstand in einem Flugzeug. Ein ganz gewöhnlicher Flug. Während das Kabinenpersonal die Sicherheitsinstruktionen erklärte, blickte er sich um. Kaum jemand hörte zu. Kopfhörer waren aufgesetzt, Filme liefen, Schlafmasken waren längst heruntergezogen. Alles wirkte routiniert. Schließlich fliegen viele regelmäßig. Drei Mal die Woche, vielleicht öfter. Muss man da wirklich jedes Mal zuhören?

Vielleicht nicht. Aber die meisten Menschen fliegen eben nicht ständig. Und trotzdem verhalten sich fast alle gleich.

Diese Beobachtung wurde zum Ausgangspunkt für das Design. Es geht um genau diesen Moment des Nicht-Zuhörens. Der Passagier steigt ein, setzt sich, blendet aus. Er verlässt sich auf Gewohnheit und Erfahrung.

In der Geschichte der Kollektion gibt es eine Sparmaßnahme der Airline. Still und effizient wurden die Schwimmwesten durch deutlich günstigere Schwimmenten ersetzt. Eine Information, die eigentlich kommuniziert wurde, aber niemand hat zugehört.

Dann passiert der Ernstfall.

Der Passagier greift unter seinen Sitz, ruhig und überzeugt davon, zu wissen, was er tut. Er öffnet die Verpackung seiner vermeintlichen Schwimmweste und hält eine Ente in den Händen. Kein Schutz, keine Sicherheit. Nur die Erkenntnis, dass Aufmerksamkeit gefehlt hat.

Die Incaseofemergency-Kollektion erzählt genau diese Geschichte. Sie ist kein Design über Angst, sondern über Verantwortung. Über die trügerische Sicherheit von Routine und darüber, wie schnell wir glauben, vorbereitet zu sein.

Es geht nicht um das Endchen.
Es geht nicht um die Optik einer Safety Card.
Es geht um den Moment davor.

Denn im Notfall zählt nicht, wie oft man geflogen ist, sondern ob man zugehört hat.

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